Stark durch Ideen
2020
Jahresfinanzbericht der
HYPO Salzburg
für das Geschäftsjahr
Geschäftsbericht nach
unternehmensrechtlichen Vorschriften
Inhalt
2 Inhalt
05 Verantwortung leben
06 Nachhaltigkeitsmanagement und
Corporate Social Responsibility
08 Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2020
09 Bilanz zum 31.12.2020 – Aktiva
10 Bilanz zum 31.12.2020 – Passiva
12 Anhang für das Geschäftsjahr 2020
12 Anwendung der unternehmens-
rechtlichen Vorschriften
12 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
20 Erläuterungen zur Bilanz
29 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
36 Beilage 1 zum Anhang: Organe
36 Aufsichtsrat
36 Vorstand
36 Sonstige Organe
3Inhalt
37 Lagebericht des Vorstandes
37 Volkswirtschaftliches Umfeld 2020
38 Rechtliche Grundlagen
39 Aufsichtsrat
39 Vorstand
39 Sonstige Organe
40 Aufgabenbereiche
41 Filialen
42 Geschäftsverlauf
44 Mittelherkunft / Kapitalstruktur
45 Mittelverwendung / Vermögensstruktur
46 Ertragslage der
Salzburger Landes-Hypothekenbank AG
48 Finanzielle und nicht finanzielle
Leistungsindikatoren
51 Markt und Kundenbetreuung
53 Vertrieb Regionalmärkte Filialen und
Kompetenzcenter
53 Vertriebs- und Produktmanagement
55 Risikomanagement
66 Beteiligungen
67 Rechnungswesen
68 Sonstiges
70 Ausblick
71 Schlussbemerkung des Vorstandes
der Salzburger Landes-Hypothekenbank AG
72 Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2020
gemäß § 96 AktG
73 Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
78 Verantwortlichkeitserklärung
gemäß § 124 Abs 1 Z 3 BörseG 2018
79 Impressum
5Verantwortung leben
Verantwortung leben
Vor nunmehr einhundertelf Jahren wurde die HYPO Salzburg
als Regionalbank gegründet. Tradition ist ein bedeutungs-
voller Teil unserer Geschichte und die Basis unseres
Handelns. Alle Aktivitäten der HYPO Salzburg sind zukunfts-
weisend und langfristig werterhaltend ausgelegt.
So stehen wir der Salzburger Bevölkerung und den Salz-
burger Firmen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Dabei verstehen wir die Bank als Ort der Begegnung. Wir
suchen das persönliche Gespräch mit unseren Kunden und
bemühen uns, bestehende Partnerschaften auszubauen
und neue aufzubauen. Die Mitarbeiter in den 24 HYPO
Filialen im ganzen Land Salzburg tun das im Bewusstsein
um die Verantwortung für die Menschen. Ihr Vertrauen ist
für uns ein sehr wertvolles Gut.
Im Gespräch mit unseren Kunden hören wir aufmerksam
zu, gehen auf deren Wünsche ein und besprechen sehr
genau die individuelle Bedürfnissituation. Darauf aufbauend
bieten wir unseren Kunden im Rahmen unserer kompe-
tenten Beratung individuelle, maßgeschneiderte Lösungen
für deren Finanzbedarf. Dabei leben wir unsere Verant-
wortung und bieten nur Produkte an, die wir und unsere
Kunden verstehen.
Für unsere Weiterentwicklung orientieren wir uns am
einzelnen Feedback der Kunden und an Kundenbe-
fragungen zur Beratungs- und Betreuungsqualität. Seit jeher
ist dabei der persönliche Kontakt zu den Salzburgern von
besonderer Bedeutung. Wir setzen bewusst auf die Nähe
vor Ort und die fachliche und soziale Kompetenz unserer
Mitarbeiter in Verbindung mit modernster Bankinfra-
struktur. Das Vertrauen unserer Kunden gibt uns Recht.
In diesem Sinne arbeiten wir weiterhin mit vollem
Engagement für das Wohl Salzburgs und seiner
Bewohner. Für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.
Nachhaltigkeitsmanagement und
Corporate Social Responsibility
6 Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility
Die HYPO Salzburg ist sich als Regionalbank seiner gesell-
schaftlichen Verantwortung bewusst und versteht sich als
Partner der Menschen in Stadt und Land Salzburg. Wir
wollen die positive Entwicklung der Region nachhaltig mit-
gestalten, daher investieren wir laufend in den Wirtschafts-
und Lebensraum Salzburg. Als Regionalbank unterstützen
wir Projekte, die die Standortattraktivität in der Stadt und
den ländlichen Gemeinden sichert.
Auch im angrenzenden Wirtschaftsraum sind wir als Mitglied
in verschiedenen Organisationen wie der Deutschen
Handelskammer oder der Handelskammer Schweiz-Öster-
reich-Liechtenstein tätig und stellen unser Expertenwissen
im Netzwerk zur Verfügung.
Nachhaltigkeitsrating
Seit Jahren setzt die HYPO
Salzburg umfassende
Aktivitäten und Initiativen
im Bereich Nachhaltigkeit
um. Im aktuellen Rating von
ISS-oekom wurde dies
mit dem PRIME-Status
(Ratingnote C) bestätigt. Dabei wurde als Stärke das
angemessene Angebot an nachhaltigen Produkten und
Dienstleistungen sowie die Berücksichtigung von nach-
haltigen Aspekten in der Vermögensverwaltung besonders
hervorgehoben.
Effizient für Natur und Umwelt
Nach der Neugestaltung der Filialen in Seekirchen, Saalfelden
und Neumarkt wird aktuell die Filiale in Hallein umgebaut
und modernisiert. Schwerpunkte bei allen Umbauten und
neuen Filialen sind ein effizientes Energiemanagement,
Einsatz ökologischer Materialien und Benefits für Mitar-
beiter. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden dabei folgende
Teilprojekte umgesetzt:
Barrierefreiheit, lösungsmittelfreie Farben und Kleber,
LED-Beleuchtung, Wärmeschutzverglasung, Wärmedäm-
mung mit biologisch abbaubarem Hanfsystem, formal-
dehydfreie Möbelbauten, höhenverstellbare Arbeitsplätze,
Befeuchtungsanlage für die Wintermonate, hygienischer
Luftwechsel, Abstand von elektromagnetischen Span-
nungsfeldern im Bereich der ständigen Aufenthaltsplätze.
Darüber hinaus wird in der Filiale vermehrt auf ein
„papierloses Büro“ gesetzt.
Interessante Impulse für die Veranlagungsstrategie
Die HYPO Salzburg setzt in
der Vermögensverwaltung
auch weiterhin die Erfolgs-
geschichte mit der KEPLER-
FONDS KAG fort. In der Ver-
mögensverwaltung werden
anbieterneutrale und nach
objektiven Kriterien ausgewählte Anlageprodukte verwendet.
Der „Salzburger Weg“ bedeute, dass mit den Vermögens-
werten der Kunden verantwortungsvoll umgegangen wird,
nachhaltig in ein breit diversifiziertes Portfolio investiert
wird.
Die HYPO Salzburg setzt auch in der Vermögensverwaltung
immer mehr auf die Themen Nachhaltigkeit und verant-
wortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Gemeinsam
mit der KEPLER-FONDS KAG wird mit einer nachhaltigen
Veranlagungsstrategie in Zeiten des Klimawandels, der
Umweltverschmutzung und der Ausbeutung der Natur
ein positiver Umbruch gefördert. Investiert wird bei der
nachhaltigen Veranlagungsstrategie nur in Staaten und
Unternehmen, die soziale und relevante Umweltthemen
berücksichtigen.
7Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility
Die HYPO Salzburg setzt nach
wie vor auf „Zukunft ist Thema“
zur spannenden multimedialen
Auseinandersetzung mit den
Themen Nachhaltigkeit und
Ethik, Gesellschaft, Ressourcen
und Kommunikation.
Namhafte Experten kommen hier zu Wort und analysieren
aktuelle Facetten gesellschaftlicher Entwicklungen. Mit
„Zukunft ist Thema“ bietet die HYPO Salzburg seinen Kun-
den eine fundierte Grundlage, Einblicke und interessante
Impulse für ihre Wahl der Veranlagungsstrategie.
Gesellschaft, Kultur und Soziales
Freiwillige Arbeit ist ein wichtiger Aspekt des sozialen
Lebens. Die HYPO Salzburg unterstützt das ehrenamtliche
Engagement der Mitarbeiter. So haben die Mitarbeiter der
HYPO Salzburg in den letzten Jahren die Aktion „Pakete
für die Weihnachtsfeier von Obdachlosen und Einsamen
am Heiligen Abend“ unterstützt. Zahlreiche Geschenke
wurden übergeben und haben hilfsbedürftigen und
einsamen Menschen Freude bereitet.
Die HYPO Salzburg unterstützt Organisationen, die sich
mit der Entwicklung der Gesellschaft befassen oder sich
dem Erhalt und der Pflege der Kultur widmen.
Beispielsweise ist die HYPO Salzburg seit vielen Jahren
Sponsor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität,
langjähriger Partner des Salzburger Gemeindeverbandes,
Partner der Salzburger Landeskliniken beim Projekt
„Komm ins Uniklinikum“ und Unterstützer der Salzburger
Feuerwehrjugend.
Im kulturellen Bereich kooperieren wir unter anderem
mit dem Salzburger Landestheater und dem Rockhouse
Salzburg.
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2020
8 Gewinn- und Verlustrechnung
31.12.2020 31.12.2019
in in in T in T
1. Zinsen und ähnliche Erträge 61.266.090,72 66.031
aus festverzinslichen Wertpapieren
(3.187.597,22) (4.643)
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
23.685.153,23 27.564
I. NETTOZINSERTRAG 37.580.937,49 38.467
3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen
a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten
und nicht festverzinslichen Wertpapieren
16.618,99 63
b) Erträge aus Beteiligungen
82.094,01 293
c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen
0,00 98.713,00 4.937 5.293
4. Provisionserträge
18.648.878,05 19.629
5. Provisionsaufwendungen
1.443.882,70 1.734
6. Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften
157.475,11 –19
7. Sonstige betriebliche Erträge
5.766.755,11 4.341
II. BETRIEBSERTRÄGE 60.808.876,66 65.977
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
20.212.942,52 28.656
aa) Löhne und Gehälter
(–18.212.892,33) (–19.605)
ab) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene soziale
Abgaben und vom Entgelt abhängige Abgaben
und Pflichtbeiträge
(–4.657.818,43) (–4.815)
ac) sonstiger Sozialaufwand
(–374.994,14) (–397)
ad) Aufwendungen für Altersversorgung
und Unterstützung
(–1.841.243,86) (–2.158)
ae) Dotierung der Pensionsrückstellung
(3.468.742,99) (69)
af) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
(1.405.263,25) (–1.750)
b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand)
20.666.054,16 40.878.996,68 20.653 49.309
9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10
enthaltenen Vermögensgegenstände
1.398.476,90 1.315
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
5.980.391,86 5.004
III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN 48.257.865,44 55.628
IV. BETRIEBSERGEBNIS 12.551.011,22 10.350
11./12. Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu
Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken sowie
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen
und aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken
18.944.837,02 8.685
13./14. Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen
bewertet sind sowie auf Beteiligungen und Anteile an verbundenen
Unternehmen sowie Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere,
die wie Finanzanlagen bewertet sind sowie auf Beteiligungen und
Anteile an verbundenen Unternehmen
14.197.719,75 3.876
V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 7.803.893,95 5.541
15. Außerordentliche Erträge 1.453.456,68 0
Einnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken
(1.453.456,68) (0)
16. Außerordentliche Aufwendungen
0,00 0
Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken
(0,00) (0)
17. AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS 1.453.456,68 0
18. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.952.400,11 164
19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen
451.717,85 613
VI. JAHRESÜBERSCHUSS / JAHRESFEHLBETRAG 1.853.232,67 5.092
20. Rücklagenbewegung 1.853.232,67 5.092
Dotierung der Haftrücklage
(0,00) (0)
VII. JAHRESGEWINN 0,00 0
VIII. BILANZGEWINN 0,00 0
9Bilanz – Aktiva
Bilanz zum 31.12.2020 – Aktiva
1. Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken 35.357.990,80 33.606
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind:
a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere
67.952.104,98 64.533
b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken
zugelassene Wechsel
0,00 67.952.104,98 0 64.533
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig
275.562.632,05 235.220
b) sonstige Forderungen
89.018.200,00 364.580.832,05 89.018 324.238
4. Forderungen an Kunden
2.252.816.550,97 2.315.821
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
a) von öffentlichen Emittenten
0,00 0
b) von anderen Emittenten
166.065.335,32 166.065.335,32 175.795 175.795
eigene Schuldverschreibungen
(0,00) (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
28.348.233,20 0
7. Beteiligungen
2.836.960,57 2.861
an Kreditinstituten
(715.334,77) (735)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00 21.923
9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
62.721,81 178
10. Sachanlagen
15.355.663,96 15.854
Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut im
Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden
(12.853.603,98) (13.027)
11. Sonstige Vermögensgegenstände
15.840.930,94 9.609
12. Rechnungsabgrenzungsposten
2.250.120,87 2.783
13. Aktive latente Steuern
0,00 6.047
Summe der Aktiva 2.951.467.445,47 2.973.250
1. Auslandsaktiva 267.381.207,20 274.469
31.12.2020 31.12.2019
in in in T in T
10 Bilanz – Passiva
Bilanz zum 31.12.2020 – Passiva
31.12.2020 31.12.2019
in in in T in T
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig
46.622.583,84 64.565
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
132.577.630,98 179.200.214,82 109.301 173.866
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
532.144.649,18 554.797
aa) täglich fällig
(437.392.899,46) (432.295)
ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
(94.751.749,72) (122.502)
b) sonstige Verbindlichkeiten
1.116.299.522,83 1.648.444.172,01 1.016.148 1.570.945
ba) täglich fällig
(1.008.482.224,67) (914.336)
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
(107.817.298,16) (101.812)
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
91.677.626,53 118.842
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten
728.294.201,84 819.971.828,37 791.257 910.100
4. Sonstige Verbindlichkeiten
15.367.578,35 10.485
5. Rechnungsabgrenzungsposten
1.762.421,95 2.148
6. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Abfertigungen
9.941.134,19 12.173
b) Rückstellungen für Pensionen
15.295.445,63 18.764
c) Steuerrückstellungen
1.874.523,07 0
d) sonstige
16.921.219,08 44.032.321,97 13.416 44.353
6a. Fonds für allgemeine Bankrisiken
0,00 1.453
7. Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 4 der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013
29.480.900,00 48.546
8. Gezeichnetes Kapital
18.375.000,00 18.375
9. Kapitalrücklagen
a) gebundene
34.035.975,84 34.036
b) nicht gebundene
154.423,73 34.190.399,57 154 34.190
10. Gewinnrücklagen
a) gesetzliche Rücklage
3.317.207,11 3.317
b) andere Rücklagen
117.617.301,32 120.934.508,43 115.764 119.081
11. Haftrücklage gemäß § 57 Abs 5 BWG
39.708.100,00 39.708
12. Bilanzgewinn
0,00 0
Summe der Passiva 2.951.467.445,47 2.973.250
31.12.2020
in in
11Bilanz – Passiva
31.12.2019
in T in T
1. Eventualverbindlichkeiten 399.609.078,02 279.933
a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus
weitergegebenen Wechseln
(0,00) (0)
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung
aus der Bestellung von Sicherheiten
(399.609.078,02) (279.933)
2. Kreditrisiken
429.582.040,76 398.089
3. Anrechenbare Eigenmittel gemäß Teil 2 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
242.626.186,19 244.581
Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I Kapitel 4 der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013
(29.480.900,00) (31.950)
4. Eigenmittelanforderungen gemäß Art 92 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
1.519.307.934,00 1.562.521
Eigenmittelanforderungen gemäß Art 92 Abs 1 lit a
der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – harte Kernkapitalquote
(14,03 %) (13,61 %)
Eigenmittelanforderungen gemäß Art 92 Abs 1 lit b
der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – Kernkapitalquote
(14,03 %) (13,61 %)
Eigenmittelanforderungen gemäß Art 92 Abs 1 lit c
der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – Gesamtkapitalquote
(15,97 %) (15,65 %)
5. Auslandspassiva
48.640.527,88 51.685
Anhang
für das Geschäftsjahr 2020
12 Anhang
Anwendungen der unternehmens-
rechtlichen Vorschriften
Der vorliegende Jahresabschluss 2020 wurde nach den
Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches (UGB) –
soweit auf Kreditinstitute anwendbar – sowie nach den
Vorschriften des Bankwesengesetzes (BWG) und der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 aufgestellt, sofern für den
vorliegenden Jahresabschluss relevant. Die Bilanz und die
Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend der
Gliederung der Anlage 2 zu § 43 BWG Teil 1 und Teil 2
aufgestellt.
Der Jahresabschluss der HYPO Salzburg wird in den
Konzernabschluss der Raiffeisenbankengruppe OÖ Verbund
eingetragene Genossenschaft mit Sitz in 4020 Linz,
Europaplatz 1a, einbezogen.
Die HYPO Salzburg war bis zum 30.09.2020 gemäß § 245a
UGB und § 59a BWG verpflichtet, einen Konzernabschluss
in Übereinstimmung mit den International Financial
Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden
sind, aufzustellen. Bis 30.09.2020 wurden alle vollkonsoli-
dierten Tochterunternehmen an die Konzernmutter und
deren Konzerntöchter übertragen bzw. verkauft.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Grundsätzlich wurden im Jahr 2020 dieselben Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Jahres-
abschlusses per 31.12.2019 angewendet. Als wesentliche
Änderungen wurde mit 01.01.2020 die Bestimmung zur
Bewertung der Wertpapiere, die dem Anlagevermögen
gewidmet werden und bei den Personalrückstellungen
die Berechnung des Rechnungszinssatzes umgestellt.
Grund für die Umstellung ist die geplante Fusion mit der
Konzernmutter und die damit verbundenen Vereinheit-
lichung der Bewertungsgrundsätze.
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurde ab
01.01.2020 auf das strenge Niederstwertprinzip umgestellt.
Dadurch ergaben sich keine Auswirkungen.
Bei den Personalrückstellungen wurde ab 01.01.2020 als
Rechnungszinssatz der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz.
Dieser ergibt sich analog der deutschen Rückstellungs-
abzinsungsverordnung aus den letzten 120 Monats-
endständen. Die maßgebliche durchschnittliche Restlauf-
zeit des Bestandes zum aktuellen Abschlussstichtag
wurde mit neun Jahren (Pensionsrückstellung) bzw. zehn
Jahren (Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellung)
angenommen. Die Gesamtauswirkung dieser Umstellung
beträgt im Berichtsjahr 5.261 T
.
Anlagevermögen
Gegenstände des Anlagevermögens, die dazu bestimmt
sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, sind mit
den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert
um die Abschreibungen gemäß § 204 UGB anzusetzen.
Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet
werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben
und in einen betrieblichen Zustand zu versetzen. Zu den
Anschaffungskosten gehören auch die Nebenkosten sowie
die nachträglichen Anschaffungskosten. Preisminderungen
sind abzusetzen.
Anhang 13
Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die für die
Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine
Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen
Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung ent-
stehen. Bei der Berechnung der Herstellungskosten dürfen
auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten und
der Fertigungsgemeinkosten eingerechnet werden.
Grundsätzlich wird zwischen abnutzbarem und nicht
abnutzbarem Anlagevermögen unterschieden.
Zum abnutzbaren Anlagevermögen zählen:
- Gebäude
- Maschinen
- Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Fahrzeuge
- Investitionen in fremden Liegenschaften
- Immaterielle Vermögensgegenstände
Zum nicht abnutzbaren Anlagevermögen zählen:
- Grundstücke
- Kunstgegenstände
- Finanzanlagen
Die Anschaffungs- und Herstellungskosten geringwertiger
Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens
dürfen im Jahr ihrer Anschaffung oder Herstellung voll
abgeschrieben werden.
Gegenstände des Anlagevermögens sind bei voraussicht -
licher dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den
niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert
abzuschreiben. Bei Finanzanlagen, die keine Beteiligungen
sind, erfolgt die Abschreibung auf den niedrigeren beizu-
legenden Zeitwert. Bei Finanzanlagen dürfen solche
Abschreibungen auch vorgenommen werden, wenn die
Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist.
Wertaufholungen sind gemäß § 208 UGB dann vorgesehen,
wenn sich in einem späteren Geschäftsjahr herausstellt,
dass die Gründe für eine außerordentliche Abschreibung
nicht mehr bestehen. Es ist der Betrag dieser Abschreibung
im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der
Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen
wären, zuzuschreiben.
Bei Kreditinstituten sind gemäß § 55 Abs 2 BWG Finanz-
anlagen wie Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unter-
nehmen sowie Wertpapiere zu verstehen, die dazu be-
stimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Ent-
wicklung im Berichtsjahr sind im Anlagespiegel angeführt.
Umlaufvermögen
Gegenstände des Umlaufvermögens, die nicht dazu be-
stimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen,
sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um die Abschreibungen gemäß § 207 UGB
anzusetzen.
Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet
werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben
und in einen betrieblichen Zustand zu versetzen. Zu den
Anschaffungskosten gehören auch die Nebenkosten sowie
die nachträglichen Anschaffungskosten. Preisminderungen
sind abzusetzen.
Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die für die Her-
stellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung
oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinaus-
gehende wesentliche Verbesserung entstehen. Bei der Be-
rechnung der Herstellungskosten dürfen auch angemessene
Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemein-
kosten eingerechnet werden.
Wertaufholungen sind gemäß § 208 UGB dann vorgesehen,
wenn sich in einem späteren Geschäftsjahr herausstellt,
dass die Gründe für eine Abschreibung nicht mehr bestehen.
Es ist der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Wert-
erhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die
inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zuzuschreiben.
Zum Umlaufvermögen zählen:
- Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken
- Forderungen an Kreditinstitute
- Forderungen an Kunden
- Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen gewidmet werden
- Sonstige Vermögensgegenstände
14 Anhang
Fremdkapital
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag, Renten-
verpflichtungen zum Barwert der zukünftigen Auszahlungen
gemäß § 211 UGB anzusetzen. Rückstellungen sind mit dem
Erfüllungsbetrag anzusetzen, der bestmöglich zu schätzen
ist. Rückstellungen für Abfertigungsverpflichtungen,
Pensionen, Jubiläumsgeldzusagen oder vergleichbare
langfristig fällige Verpflichtungen sind mit dem nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen ergebenden
Betrag anzusetzen.
Zum Fremdkapital zählen:
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
- Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
- Verbriefte Verbindlichkeiten
- Sonstige Verbindlichkeiten
- Rückstellungen
- Ergänzungskapital
Rechnungsabgrenzungsposten
Es wird zwischen aktiven und passiven Rechnungsab-
grenzungen unterschieden.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 198 UGB
sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 198 UGB
sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie
Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.
Agios und Disagios aus der Begebung von eigenen
Emissionen werden gemäß der Effektivzinsmethode erfolgs-
wirksam über die Restlaufzeit verteilt.
Bewertung der Aktiva und Passiva in Fremdwährung
Auf ausländische Währung lautende Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten werden gemäß § 58 Abs 1 BWG zum
Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Termingeschäfte
sind gemäß § 58 Abs 2 BWG zum Terminkurs am Bilanz-
stichtag anzusetzen.
Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken
Kassenbestand sind in- und ausländische gesetzliche
Zahlungsmittel. Guthaben bei Zentralnotenbanken in den
Niederlassungsländern des bilanzierenden Kreditinstitutes
sind jederzeit fällige Guthaben bei diesen Stellen.
Grundsätzlich gelten die Bewertungsregeln gemäß Umlauf-
vermögen. Zusätzlich sind die Fremdwährungsbestände
mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 58 BWG
anzuwenden.
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden
Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden
zu Anschaffungskosten erfasst.
Auslösetatbestände für die Bildung einer Risikovorsorge
stellen vor allem wirtschaftliche bzw. finanzielle Schwierig-
keiten des Schuldners, Ausfall von Zins- oder Tilgungs-
zahlungen sowie weitere Ausfallstatbestände nach auf-
sichtsrechtlichen Normen dar. Als Grundlage dient das
laufende Controlling des Kontrahenten bzw. Kreditfalles
im internen Risikomanagement. Im Kreditgeschäft erfolgt
die Bildung von Einzelwertberichtigungen bzw. Rück-
stellungen für Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen
bei signifikanten Kundenengagements durch Einzelfall-
betrachtung. Die Höhe der Risikovorsorge wird von den
erwarteten abgezinsten Rückflüssen aus Zins- und
Tilgungszahlungen sowie einer etwaigen Sicherheiten-
verwertung bestimmt. Bei nicht signifikanten Kunden-
engagements kommt eine standardisierte Methode zur
Bildung der Risikovorsorge zum Einsatz.
Nicht einzelwertberichtigte Forderungen werden einer
Portfoliobetrachtung für eingetretene, aber nicht einzeln
zuordenbare Verluste unterzogen, wobei in der Berechnung
der Portfoliowertberichtigung statistische Verlust-
erfahrungen berücksichtigt werden.
Bei den Forderungen an Kunden wurde von der Bewertung
gemäß § 57 Abs 1 BWG aus Gründen der Vorsicht, in
Anbetracht der besonderen bankgeschäftlichen Risiken in
Zusammenhang mit der Coronakrise, Gebrauch gemacht.
Anhang 15
Wertpapiere
Wertpapiere des Anlagevermögens werden gemäß § 198
Abs 2 UGB und § 56 BWG bewertet.
Bei Wertpapieren des Anlagevermögens besteht die Absicht
und die Fähigkeit, diese dauerhaft zu halten. Es wird vom
Wahlrecht der zeitanteiligen Abschreibung von über dem
Rückzahlungsbetrag liegenden Anschaffungskosten gemäß
§ 56 Abs 2 BWG Gebrauch gemacht. Wertpapiere des
Anlagevermögens werden mit dem strengen Niederst-
wertprinzip bewertet. Wenn die Gründe für eine einmal
vorgenommene Abschreibung nicht mehr bestehen, wird
eine Zuschreibung gemäß § 208 Abs. 1 UGB vorgenommen.
Für die Bewertung der Wertpapiere wurden grundsätzlich
Marktwerte herangezogen. Bei börsennotierten Wert-
papieren wurden die Marktwerte mit den Börsenpreisen
oder letztverfügbaren Preisen angesetzt. Bei nicht börsen-
notierte Wertpapiere wird der Marktwert mit internen
Bewertungsmodellen ermittelt.
Für die Wertpapiere des Umlaufvermögens, bei denen nicht
die Absicht und Fähigkeit der dauerhaften Zugehörigkeit
zum Unternehmen besteht, wird das strenge Niederstwert-
prinzip angewendet.
Die Bank führt derzeit kein Wertpapierhandelsbuch.
Beteiligungen und Anteile an verbundenen
Unternehmen
Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unter-
nehmen werden nach den Bestimmungen zum Anlage-
vermögen bewertet. Sie sind mit den Anschaffungskosten
zu bewerten, sofern nicht eine dauernde Wertminderung
eingetreten ist, die eine Abwertung erforderlich macht.
Im Jahr 2020 sind sämtliche Anteile an verbundenen
Unternehmen abgegangen. Die HYPO Liegenschaftsver-
wertungs GmbH wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr
gegen Gewährung von Genussrechten in eine 100,00 %
Tochter der Konzernmutter eingebracht. In diesem
Zusammenhang wurde von der Aufwertung gemäß § 202
Abs 2 lit 2 UGB Gebrauch gemacht, was zu einem Auf-
wertungsergebnis von 13.185 T
führt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände werden nach den
Bestimmungen zum Anlagevermögen im UGB bewertet.
Sie werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
abzüglich der planmäßigen Abschreibung bewertet. Die
Abschreibungssätze liegen für immaterielle Vermögens-
gegenstände zwischen 20,00 % und 33,33 % (Vorjahr:
20,00 % und 33,33 %).
Sachanlagen
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt nach den Bestim-
mungen zum Anlagevermögen im UGB bzw. gemäß § 55
Abs 1 BWG. Sie werden mit den Anschaffungs- bzw. Her-
stellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibung
bewertet.
Die Abschreibungssätze liegen bei den unbeweglichen
Anlagen zwischen 1,50 % und 2,50 % (Vorjahr: 1,50 % und
2,50 %), bei den beweglichen Anlagen des Anlagever-
mögens zwischen 5,00 % und 33,33 % (Vorjahr: 5,00 %
und 33,33 %) und bei Um- und Einbauten in fremden Ge-
bäuden betragen sie 6,67 % (Vorjahr: 6,67 %).
16 Anhang
Rückstellungen
Rückstellungen sind gemäß § 211 UGB mit dem Erfüllungs-
betrag anzusetzen, der bestmöglich zu schätzen ist. Er-
kennbare Risiken und drohende Verluste werden berück-
sichtigt. Für drohende Verluste aus der Bilanzierung von
Derivaten und Sicherungsinstrumenten sowie für das
Kontrahenten-Ausfallrisiko werden Rückstellungen
gebildet.
Rückstellungen für Abfertigungsverpflichtungen, Pensionen,
Jubiläumsgeldzusagen oder vergleichbare langfristig fällige
Verpflichtungen sind mit dem nach versicherungsmathe-
matischen Grundsätzen ergebenden Betrag anzusetzen.
Gemäß § 211 Abs 2 UGB sind Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem markt-
üblichen Zinssatz abzuzinsen. Bei Rückstellungen für
Abfertigungsverpflichtungen, Pensionen, Jubiläumsgeldzu-
sagen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen
kann ein durchschnittlicher Marktzinssatz angewendet
werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit
von 15 Jahren ergibt, sofern dagegen im Einzelfall keine
erheblichen Bedenken bestehen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Personalrückstellungen
(Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen)
werden nach den Bestimmungen des § 198 und § 211 UGB
in der Fassung des Rechnungslegungsänderungsgesetzes
2014 (RÄG 2014) unter Berücksichtigung der AFRAC-
Stellungnahme 27 „Personalrückstellungen (UGB)“ vom
März 2018 ermittelt. Als Finanzierungsverfahren für die
Ansprüche wurde das Gegenwartswertverfahren, auch
Ansammlungsverfahren oder Projected Unit Credit Method
genannt, herangezogen. Beim Gegenwartswertverfahren
wird der Gesamtaufwand einer Verpflichtung bestimmt
und der offene Teil der Verpflichtung gleichmäßig über den
restlichen Zeitraum bis zum Finanzierungsende verteilt.
Der wesentliche Unterschied zu anderen Finanzierungs-
verfahren ist, dass zukünftige Änderungen der Verpflich-
tungen nur in der Zukunft verteilt werden. Bei diesem
Verfahren wird ein Rechnungszinssatz zu Grunde gelegt.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraus-
sichtlich dauernder Wertminderung durchgeführt.
Im Jahr 2020 wurde eine Covid-19-Investitionsprämie in Höhe
von 14,00 % für Neuinvestitionen in Anspruch genommen.
Die HYPO Salzburg hat mit 20.10.2020 eine Förderzusage
der AWS Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft m.b.H.
für die Investitionskosten in Höhe von 250 T
in Video-
überwachungsanlagen erhalten. Die daraus resultierende
Investitionsprämie in Höhe von 35 T
wird nach der
Bruttomethode bilanziert. Für die Prämie wird eine passive
Rechnungsabgrenzung eingestellt, die jährlich nach der
laufenden Abschreibung des Anlagengutes ertragswirksam
aufgelöst wird.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und Kunden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind alle
Arten von Verbindlichkeiten aus Bankgeschäften des
Kreditinstitutes gegenüber in- und ausländischen Kredit-
instituten ungeachtet ihrer Bezeichnung im Einzelfall.
Ausgenommen sind verbriefte Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind alle Beträge, die
Gläubigern geschuldet werden, die keine Kreditinstitute
sind und zwar ungeachtet ihrer Bezeichnung im Einzelfall.
Die unverbrieften Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grund-
satz der Vorsicht angesetzt.
Verbriefte Verbindlichkeiten
Verbriefte Verbindlichkeiten sind sowohl Schuldverschrei-
bungen als auch Verbindlichkeiten, für die übertragbare
Urkunden ausgestellt sind.
Die verbrieften Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rück-
zahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz
der Vorsicht angesetzt.
Anhang 17
In der HYPO Salzburg wurden ursprüngliche Pensionszu-
sagen von Mitarbeitern abgefunden. Für diese besteht ein
Anspruch auf ein sogenanntes ASVG-Äquivalent, welches
zeitlich befristet an die Dienstnehmer bzw. deren Hinter-
bliebenen geleistet wird und folgende Leistungen beinhaltet:
Der Dienstnehmer hat Anspruch auf eine Berufsunfähigkeits-
und Alterspension, im Todesfall haben die Hinterbliebenen
Anspruch auf eine Witwen- bzw. Waisenpension. Das ASVG-
Äquivalent kommt ab der Versetzung in den Ruhestand
bis zur Zuerkennung einer ASVG-Pension zur Auszahlung
und ruht für den Zeitraum, für welchen eine Abfertigung
gebührt.
Einige Mitarbeiter erhalten ab Beendigung des Dienstver-
hältnisses, wenn das Dienstverhältnis zumindest 35 Jahre
gedauert hat, bzw. im Falle der Invalidität eine Pension in
Höhe von 80,00 % bzw. 85,00 % der Pensionsbemessungs-
grundlage. Im Falle des Ablebens des Begünstigten gebührt
der überlebenden Gattin eine Witwenpension im Ausmaß
von 60,00 %, jedem unversorgten Kind eine Waisenpension
in der Höhe von 10,00 % / 20,00 % jener Pension, auf die
der Begünstigte im Zeitpunkt seines Ablebens Anspruch
hatte oder gehabt hätte.
Leistungen aus der Pensionsversicherung nach dem ASVG
sowie aus der BVP Pensionskasse AG bzw. Valida Pension
AG werden in die laufenden Pensionsansprüche gegen
die HYPO Salzburg in voller Höhe angerechnet. Um die
Kaufkraft der Versorgungsleistungen zu erhalten, werden
die Pensionszuschüsse in der Leistungsphase analog der
Änderungen der Altersbezüge des öffentlichen Dienstes
der Allgemeinen Verwaltung gesteigert, kommen 14 bzw.
15 mal im Jahr zur Auszahlung und ruhen während des
Zeitraumes, für den eine Abfertigung gebührt.
Gemäß der Betriebsvereinbarung kann der Vorstand ein-
zelnen Dienstnehmern zur Ergänzung der Vorsorge aus
der Pensionskasse eine einzelvertragliche Standardpen-
sion zusagen. Die Summe dieser Zusagen hat laufend den
Betrag von 5.814,00
p.a. zu erreichen, wobei über das
Jahr eine Durchschnittsbetrachtung anzulegen ist. Nach
Vollendung des 60. Lebensjahres oder einem späteren
Jahr des Antrittes einer Pension nach dem ASVG bzw. im
Falle der dauernden Berufsunfähigkeit gebührt dem Be-
günstigten eine Firmenpension. Für jedes Zusagejahr ge-
bührt eine lebenslängliche Pension p.a. in Höhe von 0,80 %
(Standardpension A) oder 0,40 % (Standardpension B) des
Bruttojahresgehaltes in diesem Jahr (ab Betriebsverein-
barung 31.12.2004 Änderung auf 0,60 %). Die Aufwertung
dieses Betrages bis zum Pensionsantritt und danach erfolgt
mit dem VPI, Ausgangsbasis ist der jeweilige Jännerwert.
Die Zusage erfolgt jeweils für fünf Dienstjahre im Voraus.
Es besteht kein Anspruch auf Prolongation. Ab Betriebs-
vereinbarung 01.01.2011 wurde dieser Passus außer Kraft
gesetzt, somit erfolgten ab 2010 keine weiteren Zusagen.
Mitarbeiter von österreichischen Gesellschaften, deren
Dienstverhältnis vor dem 01.01.2003 begonnen hat, haben
im Falle einer Beendigung des Dienstverhältnisses durch
den Arbeitgeber oder Pensionierung Anspruch auf eine
Abfertigungszahlung. Für Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis
nach dem 31.12.2002 begonnen hat, gelten die gesetzlichen
Bestimmungen des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbstän-
digenvorsorgegesetzes (BMSVG), für die keine Abfertigungs-
verpflichtungen berücksichtigt werden.
In Österreich erhalten Mitarbeiter nach Erreichung eines
bestimmten Dienstjahres Jubiläumsgelder.
Die Berechnungen basieren auf einem kalkulatorischen
Pensionsalter von 60 Jahren für Frauen bzw. 65 Jahren für
Männer unter Beachtung der gesetzlichen Übergangs-
bestimmungen gemäß Budgetbegleitgesetz 2003 sowie
des „BVG Altersgrenzen“ (BGBl. 832/1992) für Frauen bzw.
einzelvertraglicher Besonderheiten.
18 Anhang
Der Rechnungszinssatz für alle Personalrückstellungen
gemäß Einkommensteuergesetz wurde mit 6,00 %
(Vorjahr: 6,00 %) herangezogen.
Die Veränderungen der Pensionsrückstellung werden in
der Erfolgsrechnung unter dem Posten „Personalaufwand –
Dotierung der Pensionsrückstellung“, jene der Abfertigungs-
rückstellung unter dem Posten „Personalaufwand – Auf-
wendungen für Abfertigungen und Leistungen an betrieb-
liche Mitarbeitervorsorgekassen“ und jene der Jubiläums-
geldrückstellung unter dem Posten „Personalaufwand –
Löhne und Gehälter“ ausgewiesen.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zählen
die Körperschaftsteuer, die nicht abzugsfähige Kapital-
ertragsteuer sowie die positive und negative Veränderung
bilanzierter latenter Steuern.
Die HYPO Salzburg befindet sich im Geschäftsjahr 2020 in
keiner steuerrechtlichen Unternehmensgruppe gemäß
§ 9 KStG 1988. Der angewandte Steuersatz beträgt 25,00 %.
Die HYPO Salzburg hat mit ihren Tochterunternehmen bis
30.09.2020 Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen.
Auf dem Gebiet der Umsatzsteuer hat die HYPO Salzburg
mit ihren Tochterunternehmen bis 30.09.2020 eine
Organschaft gemäß § 2 UStG 1994 gebildet.
Latente Steuern
Die Bilanzierung latenter Steuern basiert nunmehr auf dem
bilanzorientierten Konzept. Dabei sind aktive und passive
Steuern verpflichtend zu bilanzieren, wenn temporäre
Differenzen zwischen den Wertansätzen der Aktiva und
Passiva in der Bilanz nach UGB im Vergleich zu den Wert-
ansätzen nach den steuerlichen Vorschriften bestehen.
Für Verlustvorträge werden aktive latente Steuern
angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft
mit steuerbaren Gewinnen in entsprechender Höhe in
der gleichen Gesellschaft zu rechnen ist.
Für Mitarbeiter, welche eine Zusage auf ein ASVG-Äqui-
valent haben, sollten die Berechnungen auf Basis eines
kalkulatorischen Pensionsalters von 62 für Frauen bzw.
62 für Männer (Vorjahr: 62 für Frauen bzw. 62 für Männer)
unter Beachtung der Übergangsbestimmungen laut Budget-
begleitgesetz 2011 (BGBI. I Nr. 111/2010 vom 30.12.2010)
und des „BVG Altersgrenzen“ (BGBI. 832/1992) für Frauen
erfolgen.
Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung kommt ein
Rechnungszinssatz von 1,92 % p.a. (Vorjahr: 0,50 % p.a.)
zur Anwendung. Weiters wurde eine jährliche Steigerung
der maßgeblichen Bemessungsgrundlage in der Anwart-
schaftsphase mit 2,00 % p.a. (Vorjahr: 2,00 % p.a.) zugrunde
gelegt. Die Parameter für die Leistungsphase sind mit einer
jährlichen Steigerung mit 2,00 % p.a. (Vorjahr: 2,00 % p.a.)
angesetzt. Anwartschaften auf Hinterbliebenenleistungen
wurden nach der Kollektivmethode bewertet.
Als Rechnungsgrundlagen wurden die „AVÖ 2018-P –
Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung“ in
der Ausprägung für Angestellte herangezogen.
Bei der Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen und
Jubiläumsgelder wird ein Rechnungszinssatz von 2,03 %
p.a. (Vorjahr: 0,50 % p.a.) und eine jährliche Steigerung in
der Anwartschaftsphase mit 3,50 % p.a. (Vorjahr: 3,90 %
p.a.) angesetzt. Neben den Invalidisierungsraten, Sterbe-
raten und der Beendigung des Dienstverhältnisses werden
mit dem Erreichen des Pensionsalters jährliche dienstzeit-
abhängige Raten für vorzeitige Beendigungen des Dienst-
verhältnisses ohne bzw. mit Abfertigungszahlungen
angesetzt. Diese werden in Höhe von 0,00 % bis 13,16 %
(Vorjahr: 0,00 % bis 13,16 %) berücksichtigt.
Anhang 19
Derivative Finanzinstrumente
Bei derivativen Finanzinstrumenten werden die beizulegen-
den Zeitwerte ermittelt. Der beizulegende Zeitwert (Fair
Value) ist der Betrag, zu dem zwischen sachverständigen,
vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäfts-
partnern ein Vermögensgegenstand getauscht oder eine
Schuld beglichen werden könnte. Sofern Börsenkurse
vorhanden waren, wurden diese zur Bewertung herange-
zogen. Für Finanzinstrumente ohne Börsenkurs wurden
interne Bewertungsmodelle mit aktuellen Marktparametern,
insbesondere die Barwertmethode und Optionspreis-
modelle, herangezogen.
Derivative Finanzinstrumente des Bankbuches, die keiner
Sicherungsbeziehung zugeordnet sind, werden grundsätz-
lich bei negativem beizulegendem Zeitwert erfolgswirksam
gebucht.
In der HYPO Salzburg werden Zinssteuerungsderivate
überwiegend in Form von Zins- und Währungsswaps ab-
geschlossen. Diese Instrumente dienen dazu, bestehende
Zinsrisiken bzw. Währungsrisiken abzusichern. Dem Groß-
teil der derivativen Finanzinstrumente des Bankbuches
sind Mikro-Sicherungsbeziehungen zugeordnet.
Der Hauptanwendungsbereich liegt in der Absicherung
von Grundgeschäften mit Fixzinsrisiko durch in den Para-
metern identische, aber gegenläufige derivative Finanz-
instrumente (z. B. Emission mit fixen Kupons und Receiver-
Swap). Die buchhalterische Zielsetzung besteht in einer
Reduktion der Ergebnisvolatilitäten, die sich ohne der
Bildung von Mikro-Sicherungsbeziehungen durch die
imparitätische Bewertung von derivativen Finanz-
instrumenten – ohne der gleichzeitigen Berücksichtigungs-
möglichkeit von gegenläufigen Effekten im Grund-
geschäft – ergeben würden. Die Effektivitätsmessung des
jeweiligen Sicherungszusammenhanges wird vorrangig
durch den Nachweis einer Übereinstimmung der Parameter
(Geschäftsendlaufzeit und Nominalstruktur) von Grund-
und Sicherungsgeschäft geführt (Critical Term Match).
Bei Over-The-Counter-Derivaten wird das Credit Valuation
Adjustment (CVA), das ist der Wert des Ausfallsrisikos des
jeweiligen Kontrahenten, im Marktwert berücksichtigt.
Eventualverbindlichkeiten
Unter der Bilanz sind Verbindlichkeiten aus der Begebung
und Übertragung von Wechseln, Bürgschaften und
Garantien, aus der Bestellung von Sicherheiten sowie
sonstige vertragliche Haftungsverhältnisse auszuweisen,
auch wenn ihnen gleichwertige Rückgriffsforderungen
gegenüberstehen.
Die HYPO Salzburg hat Hypothekarkreditforderungen für
den Deckungsstock der Konzernmutter gemäß § 1 Abs 6
FBSchVG treuhändig abgetreten.
Ist eine Eventualverbindlichkeit zweifelhaft, werden Wert-
berichtigungen als Rückstellungsposition dargestellt.
Siehe Details unter Rubrik „Forderungen an Kreditinstitute
und Kunden“.
20 Anhang
Erläuterungen zur Bilanz
Wertpapiere
In der Position Wertpapiere sind folgende Bilanzpositio-
nen zusammengefasst:
- Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind
- Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
- Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
- Schuldverschreibungen, die in den Positionen Forderungen
an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden gemäß
§ 51 BWG ausgewiesen werden
Wertpapiere in Höhe von 278,8 Mio.
(Vorjahr: 256,6 Mio.
)
wurden wie Anlagevermögen bewertet, werden aber auch
abgeschrieben, wenn die Wertminderung voraussichtlich
nicht von Dauer ist.
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten
und dem höheren Marktwert bei zum Börsenhandel
zugelassenen Wertpapieren, die die Eigenschaft von Finanz-
anlagen haben, beträgt am Bilanzstichtag 10,1 Mio.
(Vorjahr: 11,9 Mio.
).
Im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig 1,4 Mio.
(Vorjahr:
1,6 Mio.
) erfolgswirksam abgeschrieben. Die zeitanteilige
Zuschreibungsmöglichkeit auf den höheren Rückzahlungs-
betrag wird nicht in Anspruch genommen und beträgt
0,0 Mio.
(Vorjahr: 0,8 Mio.
).
Für Wertpapiere des Finanzanlagevermögens wurden wie
im Vorjahr keine außerordentlichen Abschreibungen vor-
genommen. Es wurde keine Abschreibung aufgrund ge-
sunkener Kursveränderungen in der Höhe von 0,0 Mio.
(Vorjahr: 0,0 Mio.
*)) getätigt.
Wertpapiere mit einem Buchwert und Marktwert von
0,0 Mio.
(Vorjahr: je 10,0 Mio.
) wurden unter der
Position Forderungen an Kreditinstitute ausgewiesen.
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten
und dem höheren Marktwert bei zum Börsenhandel
zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von
Finanzanlagen haben, beträgt am Bilanzstichtag 0,0 Mio.
*)
(Vorjahr: 0,0 Mio.
*)).
Forderungen in Form von Schuldverschreibungen und
anderen festverzinslichen Wertpapieren gemäß § 64 Abs
1 Z 7 BWG mit Nominale 13,5 Mio.
(Vorjahr: 5,0 Mio.
)
und Bilanzkurswert 13,4 Mio.
(Vorjahr: 5,0 Mio.
)
werden im nächsten Jahr fällig.
Aufgliederung zum Börsenhandel zugelassener Wertpapiere
nach börsennotierten und nicht börsennotierten Wert-
papieren gemäß § 64 Abs 1 Z 10 BWG ohne Zinsabgren-
zungen (in Mio.
):
2020 2019
börsennotiert
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere 164,2 173,8
Es gab keine (Vorjahr: keine) zum Börsenhandel zuge-
lassene Wertpapiere, die nicht börsennotiert sind.
*) Wert unter 0,1 Mio.
21Anhang
2020 2019
börsennotiert
Anlagevermögen
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere
162,3 171,8
2020 2019
börsennotiert
Umlaufvermögen
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere
1,9 2,0
2020
2019
bis 3 Monate 215,6 184,0
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
253,4 297,6
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
732,7 783,9
mehr als 5 Jahre
1.065,2 1.051,8
Vermögensgegenstände nachrangiger Art sind in den
Aktivposten Forderungen an Kunden mit 15,4 Mio.
(Vorjahr: 11,2 Mio.
) enthalten.
Folgende Aktivposten enthalten unverbriefte Forderungen
an verbundenen Unternehmen sowie an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (in Mio.
):
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden
Die nicht täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute und
Kunden gliedern sich in folgenden Laufzeiten (in Mio.
):
2020
1. Verbundene Unternehmen
Forderungen an Kreditinstitute 129,9 142,9
Forderungen an Kunden
105,8 107,3
2020
2019
2019
2. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Forderungen an Kunden 12,5 12,9
In den Forderungen an verbundenen Unternehmen sind
Vermögensgegenstände nachrangiger Art in Höhe von
1,5 Mio.
(Vorjahr: 1,7 Mio.
) und in den Forderungen an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,
sind Vermögensgegenstände nachrangiger Art in Höhe
von 0,6 Mio.
(Vorjahr: 0,6 Mio.
) enthalten.
Beteiligungen
Es erfolgte im Jahr 2020 eine (Vorjahr: keine) Abschreibung
der HYPO Wohnbaubank AG in Höhe von 19 T
.
Aufgliederung zum Börsenhandel zugelassener Wert-
papiere gemäß § 64 Abs 1 Z11 BWG ohne Zinsabgrenzungen
(in Mio.
):
Vermögensgegenstände nachrangiger Art sind in der Position
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere in
Höhe von 28,3 Mio.
(Vorjahr: 0,0 Mio.
) enthalten. Im
Jahr 2020 wurde die HYPO Liegenschaftsverwertungs
Gesellschaft m.b.H. in Form einer Einbringung zum
Marktwert übertragen. Dafür erhielt die HYPO Salzburg
ein sozietäres Genussrecht an der HLV Immobilien GmbH,
eine Tochter der Raiffeisenlandesbank OÖ AG. Das sozietäre
Genussrecht wird unter Aktien und andere nicht fest-
verzinsliche Wertpapiere ausgewiesen.
Es gab keine (Vorjahr: keine) Aktivposten, die verbriefte
Forderungen an verbundenen Unternehmen sowie an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, enthalten.
22 Anhang
Anteile an verbundenen Unternehmen
Im Jahr 2020 sind sämtliche Anteile an verbundenen Unternehmen abgegangen. Die HYPO Liegenschaftsverwertungs GmbH
wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr gegen Gewährung von Genussrechten in eine 100,00 % Tochter der Konzernmutter
eingebracht. In diesem Zusammenhang wurde von der Aufwertung gemäß § 202 Abs 2 lit 2 UGB Gebrauch gemacht, was
zu einem Aufwertungsergebnis von 13.185 T
führt.
Ab 01.10.2020 entfällt die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses.
Die HYPO Salzburg hält zum Bilanzstichtag folgende wesentlichen Beteiligungen (in
):
Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft Bad Hofgastein 13,24 37.644.514 405.000 2019
HYPO Wohnbaubank Aktiengesellschaft Wien 12,50 5.551.879 50.046 2019
Schmittenhöhenbahn Aktiengesellschaft Zell am See 7,47 66.614.664 1.428.405 2019
Jahresüberschuss*) GeschäftsjahrEigenkapitalKapitalanteil in %Sitz
*) Jahresüberschuss gemäß § 231 Abs 2 Z 22 UGB
Mit folgenden Unternehmen hat die HYPO Salzburg Ergebnisabführungsverträge bis 30.09.2020 abgeschlossen.
Ab 01.10.2020 gab es keine Ergebnisabführungsverträge mehr:
- HYPO Liegenschaftsverwertungs Gesellschaft m.b.H., Salzburg
- HYPO Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Salzburg
- OMEGA Liegenschaftsverwertungs-II Gesellschaft m.b.H., Salzburg
Die HYPO Salzburg hielt bis zum 30.09.2020 mit folgenden Tochtergesellschaften auf dem Gebiet der Umsatzsteuer eine
Organschaft gemäß § 2 UStG 1994. Ab 01.10.2020 gab es keine Organschaft mehr:
- HYPO Liegenschaftsverwertungs Gesellschaft m.b.H., Salzburg
- HYPO Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Salzburg, und deren Organtöchter:
- GAMMA HYPO Grund- und Bau-Leasing Gesellschaft m.b.H., Salzburg
- HYPO Grund- und Bau-Leasing Gesellschaft m.b.H., Salzburg
- Gesellschaft zur Förderung des Wohnbaus GmbH, Salzburg
- OMEGA Liegenschaftsverwertungs-II Gesellschaft m.b.H., Salzburg
23Anhang
Stand am 01.01.2020 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2020
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Schuldtitel öffentlicher Stellen und
ähnliche Wertpapiere
64.365.582,50 9.082.867,90 0,00 5.045.288,90 68.403.161,50
Sonstige Forderungen an Kreditinstitute 21.000.000,00 0,00 0,00 0,00 21.000.000,00
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere
174.350.936,00 6.289.160,00 0,00 15.564.530,00 165.075.566,00
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere 0,00 28.348.233,20 0,00 0,00 28.348.233,20
Beteiligungen 5.771.381,81 0,00 0,00 158.422,67 5.612.959,14
hievon an Kreditinstituten 1.451.261,62 0,00 0,00 0,00 1.451.261,62
Anteile an verbundenen Unternehmen 22.810.045,90 0,00 0,00 22.810.045,90 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.129.025,23 6.959,88 0,00 0,00 3.135.985,11
Sachanlagen 43.715.231,02 779.103,00 0,00 –736.958,19 43.757.375,83
hievon Grundstücke und Bauten, die vom
Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen
Tätigkeit genutzt werden
30.910.198,43 544.679,32 301.192,38 0,00 31.756.070,13
335.142.202,46 16.158.090,78 0,00 44.315.245,66 306.985.047,58
Stand am 01.01.2020 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2020
kumulierte Abschreibungen
Schuldtitel öffentlicher Stellen und
ähnliche Wertpapiere
545.834,31 7.451,33 661.833,71 1.200.216,69 63.819.748,19 67.202.944,81
Sonstige Forderungen an Kreditinstitute 0,00 0,00 0,00 0,00 21.000.000,00 21.000.000,00
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere
2.547.917,15 0,00 239.531,54 2.787.448,69 171.803.018,85 162.288.117,31
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 28.348.233,20
Beteiligungen 2.910.151,29 19.447,28 153.600,00 2.775.998,57 2.861.230,52 2.836.960,57
hievon an Kreditinstituten 716.479,57 19.447,28 0,00 735.926,85 734.782,05 715.334,77
Anteile an verbundenen Unternehmen 886.888,23 0,00 886.888,23 0,00 21.923.157,67 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.951.299,67 121.963,63 0,00 3.073.263,30 177.725,56 62.721,81
Sachanlagen 27.861.504,26 1.276.513,27 736.305,66 28.401.711,87 15.853.726,76 15.355.663,96
hievon Grundstücke und Bauten, die vom
Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen
Tätigkeit genutzt werden
18.184.823,86 717.642,29 0,00 18.902.466,15 13.026.566,95 12.853.603,98
37.703.594,91 1.425.375,51 875.428,64 38.238.639,12 297.438.607,55 268.746.408,46
Anlagevermögen
Der Grundwert beträgt zum Stichtag 1,5 Mio.
(Vorjahr: 1,5 Mio.
).
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagespiegel angeführt (in
):
Buchwert 31.12.2020
Nettobuchwerte
Buchwert 01.01.2020
24 Anhang
Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erträge
in Höhe von 9,4 Mio.
(Vorjahr: 9,1 Mio.
) enthalten,
welche nach dem Stichtag zahlungswirksam werden.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und Kunden
Von den bei der Oesterreichischen Nationalbank hinter-
legten Sicherheiten zur Refinanzierung wurden wie im
Vorjahr keine ausgenutzt.
An die Österreichische Kontrollbank sind Geldforderungen
in Höhe von 14,6 Mio.
(Vorjahr: 1,9 Mio.
) zediert, die
gemäß Ausfuhrförderungsgesetz 1981 durch die Republik
Österreich garantiert sind.
Die HYPO Salzburg erhält für Derivatgeschäfte Sicherheiten
in Höhe von 40,3 Mio.
(Vorjahr: 54,8 Mio.
) von der
Konzernmutter.
Die nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber
Kreditinstituten, Kunden und verbrieften Verbindlichkeiten
gliedern sich in folgende Laufzeiten (in Mio.
):
2020
2019
bis 3 Monate 106,0 79,6
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
85,4 103,5
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
392,1 460,7
mehr als 5 Jahre
594,1 640,6
Folgende Passiva enthalten nicht verbriefte Verbindlich-
keiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht (in Mio.
):
2020
2019
2. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1,2 0,2
2020
2019
1. Verbundene Unternehmen
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
129,9 123,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
2,0 8,5
Verbriefte Verbindlichkeiten
Begebene Schuldverschreibungen mit Nominale 11,5 Mio.
(Vorjahr: 17,0 Mio.
) und Bilanzkurswert 11,5 Mio.
(Vorjahr: 17,0 Mio.
) werden im nächsten Jahr fällig.
Für Pfand- und Kommunalbriefe und fundierte Bankschuld-
verschreibungen (verbriefte Verbindlichkeiten) ist ein
Deckungsstock in Form von Ausleihungen – Forderungen
an Kunden – in Höhe von 560,9 Mio.
(Vorjahr: 636,7 Mio.
)
gewidmet.
Als Sicherheiten für verbriefte Verbindlichkeiten wurden
Festgelder in das Ersatzdeckungs-Depot gemäß
§ 2 Abs 3 Pfandbriefgesetz in Höhe von 35,0 Mio.
(Vorjahr: 35,0 Mio.
) und Wertpapiere in den Deckungs-
stock gemäß § 230a ABGB in Höhe von Nominale 3,5 Mio.
(Vorjahr: 3,5 Mio.
) gestellt.
Für TOP Tourismusanleihen der Jahre 2011 – 2014 ist ein
Haftungsfonds in Form von Ausleihungen – Forderungen an
Kunden – in der Höhe von 20,4 Mio.
(Vorjahr: 34,8 Mio.
)
gewidmet.
Zum Stichtag werden keine (Vorjahr: keine) verbrieften
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht, ausgewiesen.
25Anhang
Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwände in Höhe
von 6,3 Mio.
(Vorjahr: 7,5 Mio.
) enthalten, welche nach
dem Stichtag zahlungswirksam werden.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellung beträgt am Stichtag 15,3 Mio.
(Vorjahr: 18,8 Mio.
), die Abfertigungsrückstellung
9,9 Mio.
(Vorjahr: 12,2 Mio.
) und die Rückstellung für
Jubiläumsgelder 1,5 Mio.
(Vorjahr: 1,9 Mio.
). Die
Senkung ist auf die Umstellung des Rechnungszinssatzes
der Rückstellungen zurückzuführen. Die Gesamtauswirkung
der Rückstellungsveränderung beträgt 5,3 Mio.
.
Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen
die Rückstellung für Sonderzahlungen, nicht konsumierte
Urlaube, Jubiläumsgelder, Kursgarantien, Altersteilzeit,
Eventualverbindlichkeiten, Rückstellung für Rückforderungs-
ansprüche der Kunden und sonstige Kreditrisiken.
Die Zinsentwicklung der vergangenen Jahre führte zu
negativen Indikatorwerten, welche zur Berechnung der
Zinsen herangezogen werden. In mehreren Verfahren
wurde durch den OGH ausgesprochen, dass der Erhalt
eines nicht explizit vereinbarten Aufschlags unzulässig ist.
Weiters hat der OGH im Zusammenhang mit Verbraucher-
verträgen, in denen ein Aufschlagserhalt in Form eines
Zins-Floors vereinbart wurde, ausgesprochen, dass dies
ohne gleichzeitigen Zins-Cap dem Konsumentenschutz-
gesetz (KSchG) widerspricht. Für Rückforderungsansprüche
der Kunden wurde daher im Jahr 2017 eine Rückstellung
von 6,1 Mio.
gebildet, wovon im Geschäftsjahr 2018 ein
Betrag von 2,3 Mio.
an Verbraucherkunden refundiert
wurde. Für die übrigen Kunden wurde im Jahr 2020 eine
zusätzliche Rückstellung von 0,9 Mio.
(Vorjahr: 1,3 Mio.
)
gebildet, sodass die Rückstellung per Stichtag 7,5 Mio.
(Vorjahr: 6,6 Mio.
) beträgt. Der Stand wird in den
„Sonstigen Rückstellungen“ ausgewiesen, die Dotierung
erfolgt im Zinsüberschuss.
Für drohende Verluste aus der Bilanzierung von Derivaten
und Sicherungsgeschäften sowie für das Kontrahenten-
Ausfallsrisiko wurde eine Rückstellung in Höhe von
0,4 Mio.
(Vorjahr: 0,1 Mio.
) gebildet.
Latente Steuern
In den latenten Steuern wird eine aktive Steuerlatenz in
Höhe von 5,3 Mio.
(Vorjahr: 6,2 Mio.
) sowie eine
passive Steuerlatenz von 7,2 Mio.
(Vorjahr: 0,2 Mio.
),
also saldiert –1,9 Mio.
(Vorjahr: 6,0 Mio.
) ausgewiesen.
Die latenten Steuern werden bei Aktivüberhang unter
aktive latente Steuern und bei Passivüberhang unter den
Rückstellungen – Steuerrückstellung – ausgewiesen. Die
aktive Steuerlatenz für Verlustvorträge beträgt 0,7 Mio.
(Vorjahr: 0,0 Mio.
).
Die latenten Steuern wurden mit dem aktuell gültigen
Steuersatz von 25,00 % bewertet.
Der Saldo aus latenten Steuern setzt sich wie folgt zu-
sammen (in Mio.
):
2020 2019
Latente Steuerforderungen 5,3 6,2
Latente Steuerverbindlichkeiten
7,2 0,2
Gesamt 1,9 6,0
26 Anhang
Ergänzungskapital
Gemäß § 64 Abs 1 Z 5, 6 und 13 BWG wird die Nachrangig-
keit im Sinne des § 51 Abs 9 BWG jeweils schriftlich ver-
einbart. Diese entsprechen den Ausstattungsmerkmalen
gemäß Art. 63 CRR und werden laut Art. 72 CRR bei der
Eigenmittelberechnung berücksichtigt. Der Aufwand für
nachrangige Verbindlichkeiten betrug im Berichtsjahr
1,6 Mio.
(Vorjahr: 2,1 Mio.
).
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Bank per 31.12.2020 besteht aus-
schließlich aus 2.450.000 Stückaktien und beträgt 18,4 Mio.
(Vorjahr: 18,4 Mio.
). Es handelt sich um vinkulierte
Namensaktien, deren Übertragung an die Zustimmung
der HYPO Salzburg gebunden ist.
Die Stammaktionäre haben ein Recht auf die jeweils
beschlossene Dividende sowie auf eine Stimme bei den
Hauptversammlungen der HYPO Salzburg.
Fonds für allgemeine Bankrisiken
Der Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde im Jahr 2020
in Höhe von 1,5 Mio.
(Vorjahr: 0,0 Mio.
) gewinn-
erhöhend aufgelöst und gesondert in der Gewinn- und
Verlustrechnung ausgewiesen.
Rücklagen
Im Geschäftsjahr 2020 wurde eine Gewinnrücklage in Höhe
von 1,9 Mio.
(Vorjahr: 5,1 Mio.
) dotiert.
Bilanzgewinn
Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Bilanzgewinn in Höhe
von 0,0 Mio.
(Vorjahr: 0,0 Mio.
) ausgewiesen.
Latente Steuer-
ansprüche
2020
Latente Steuer-
verbindlichkeiten
2020
Erfolgs-
wirksam
2020
Wertpapiere 0,4 7,0 7,0
Beteiligungen 0,1 0,2 0,0
Langfristige
Personalrückstellungen
2,7 0,0 1,4
Sonstige Rückstellungen 1,9 0,0 0,3
Noch nicht genutzte steuerliche
Verlustvorträge
0,2 0,0 0,2
Gesamt 5,3 7,2 –7,9
Latente Steuer-
ansprüche
2019
Latente Steuer-
verbindlichkeiten
2019
Erfolgs-
wirksam
2019
Wertpapiere 0,4 0,0 0,1
Beteiligungen 0,2 0,2 0,1
Langfristige
Personalrückstellungen 4,1 0,0 0,7
Sonstige Rückstellungen 1,5 0,0 0,5
Noch nicht genutzte steuerliche
Verlustvorträge 0,0 0,0 0,0
Gesamt 6,2 0,2 0,0
*)
*) Wert unter 0,1 Mio.
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im
unternehmensrechtlichen Jahresabschluss und den steuer-
lichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der
Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus (in Mio.
):
27Anhang
Derivative Finanzinstrumente
Gesamtvolumen der am Bilanzstichtag 2020 noch nicht abgewickelten Termingeschäfte (in T
):
Gesamtvolumen der am Bilanzstichtag 2019 noch nicht abgewickelten Termingeschäfte (in T
):
negativ
Nominalbetrag Marktwert
positivSummeüber 5 Jahre
über 1 Jahr
bis 5 Jahre
bis 1 Jahr
Zinsabhängige Termingeschäfte
OTC-Produkte
Zinsswaps
151.957 720.957 647.234 1.520.148 98.342 52.103
Floating 19.000 69.700 24.522 113.222 1.558 3.432
Zinsoptionen – Käufe 756 954 5.529 7.236 18 0
Zinsoptionen – Verkäufe 7.245 16.180 135.419 158.844 4 4.233
Gesamt 178.958 807.791 812.700 1.799.450 99.922 59.767
Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte
OTC-Produkte
Devisentermingeschäfte
2850028565
Währungs- und Zinsswaps 27.070 20.170 0 47.240 1.059 715
Gesamt 27.355 20.170 0 47.525 1.065 720
Gesamtsumme OTC-Produkte 206.313 827.961 812.700 1.846.975 100.987 60.487
Für drohende Verluste aus der Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsgeschäften sowie für das Kontrahenten-Aus-
fallsrisiko wurde eine Rückstellung in Höhe von 0,4 Mio.
(Vorjahr: 0,1 Mio.
) gebildet. Der beizulegende Zeitwert aller
in Mikro-Sicherungsbeziehungen eingesetzten Derivate beträgt saldiert 40,8 Mio.
(Vorjahr: 53,4 Mio.
). Die positiven
Marktwerte liegen zum Stichtag bei 101,0 Mio.
(Vorjahr: 110,0 Mio.
) und die negativen Marktwerte bei 60,5 Mio.
(Vorjahr: 56,6 Mio.
).
negativ
Nominalbetrag Marktwert
positivSummeüber 5 Jahre
über 1 Jahr
bis 5 Jahre
bis 1 Jahr
Zinsabhängige Termingeschäfte
OTC-Produkte
Zinsswaps 80.856 756.708 718.909 1.556.473 106.343 50.835
Floating 44.000 86.700 22.022 152.722 2.418 2.733
Zinsoptionen – Käufe 2.356 1.888 6.851 11.095 17 0
Zinsoptionen – Verkäufe 6.374 17.006 123.267 146.646 40 1.968
Gesamt 133.585 862.302 871.049 1.866.937 108.818 55.536
Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte
OTC-Produkte
Devisentermingeschäfte 000000
Währungs- und Zinsswaps 35.219 21.806 3.126 60.151 1.160 1.062
Gesamt 35.219 21.806 3.126 60.151 1.160 1.062
Gesamtsumme OTC-Produkte 168.804 884.108 874.175 1.927.088 109.978 56.598